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Schulische Berufs(aus-)bildung in Hamburg


Berufsbildende Schulen erfüllen verschiedene Aufgaben im Rahmen der beruflichen Bildung: zum einen im Rahmen der dualen Ausbildung als zweiter Lernort neben dem Betrieb, zum anderen im Rahmen vollqualifizierender schulischer Ausbildungen. Hinzu kommen Berufsvorbereitungsmaßnahmen und Qualifizierungsangebote sowie weitere Angebote im Bereich der Beruflichen Bildung. Im Rahmen der Reformen wird ein besonderes Augenmerk auf die Durchlässigkeit zu höheren Bildungsabschlüssen innerhalb der verschiedenen Bildungsgänge gelegt. In diesem Sinne werden spezielle Bildungswege, wie die Berufsoberschule, angeboten.

In Hamburg gibt es 32 staatliche berufsbildende Schulen, die darüber hinaus durch Privatschulen als Ergänzungs- und Ersatzschulen unterstützt werden. Die Zuständigkeit für die meisten berufsbildenden Schulen liegt beim Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB). Für einige Schulen in freier Trägerschaft, wie z. B. für künstlerische Schulen, ist die Kulturbehörde, für viele Ausbildungen in Heilberufen ist die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) zuständig.

Eine Übersicht der Beruflichen Schulen in Hamburg finden Sie hier.

Je nach Schwerpunkt und Aufgabenstellung bieten die berufsbildenden Schulen verschiedene (Aus-)Bildungswege an, die Sie hier einsehen können.

Schulische Bildungsgänge für Jugendliche mit Behinderung

Jugendliche, die laut Definition des Deutschen Bildungsrats „... in ihrem Lernen, im sozialen Verhalten, in der sprachlichen Kommunikation oder in den psychomotorischen Fähigkeiten so weit beeinträchtigt sind, dass ihre Teilnahme am Leben der Gesellschaft wesentlich erschwert ist", haben die Möglichkeit, besondere pädagogische Förderung in Anspruch zu nehmen.

Neben den anerkannten Ausbildungsberufen können junge Menschen mit Behinderungen auch in nicht anerkannten Ausbildungsberufen (gemäß § 66 BBiG, § 42 HwO) ausgebildet werden.

Weitere Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten für diese Zielgruppe sowie weitere Anlauf- und Beratungsstellen finden Sie ab Seite 64 im Handbuch Berufliche Bildungswege 2017.

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