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Duale Ausbildung

Die duale Ausbildung ist die wohl bekannteste Art der Berufsausbildung. Sie findet parallel an zwei Lernorten statt: Im Betrieb und in der Berufsschule. Der Vorteil liegt darin, dass der Erwerb theoretischer Grundlagen mit Erfahrungen in der Praxis kombiniert wird.

Die Ausbildung im Betrieb erfolgt nach der jeweiligen Ausbildungsordnung, für die das Berufsbildungsgesetz (BBiG) die Grundlage darstellt. Ergänzt wird sie durch die schulische Ausbildung in der Berufsschule mit allgemeinen und fachtheoretischen, also auf den jeweiligen Beruf zugeschnittenen, Inhalten. Informationen zu den Berufsschulen finden Sie auf den Seiten des Hamburger Instituts für Berufliche Bildung (HIBB).

Der ausbildende Betrieb schließt mit der/dem Auszubildenden einen Berufsausbildungsvertrag. Hier sind unter anderem Rechte und Pflichten beider Seiten sowie die Ausbildungsvergütung geregelt. Die Dauer der dualen Ausbildung variiert – je nach Ausbildungsberuf – zwischen 2, 3 und 3,5 Jahren. Am Ende steht eine Abschlussprüfung vor der zuständigen Handwerks- bzw. Handelskammer.

Seit 2015 gibt es die Möglichkeit einer Assistierten Ausbildung (AsA) nach § 130 SGB III. Das Besondere an dieser dualen Ausbildung ist, dass Bildungsträger die Jugendlichen und die Ausbildungsbetriebe intensiv und kontinuierlich während der Berufsausbildung unterstützen. Die Bildungsträger können sowohl bei der Vorbereitung auf die Ausbildungsaufnahme (ausbildungsvorbereitende Phase, z. B. Berufsorientierung und Bewerbungstraining) als auch persönlich und fachlich während der Ausbildung unterstützend agieren.

Näheres zur AsA in Hamburg ist auf www.ichblickdurch.de zu finden.