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Hamburger Ausbildungsmodell

Im Rahmen der Reform des Übergangssystems Schule - Beruf  ist die Berufsqualifizierung (BQ) des „Hamburger Ausbildungsmodells" konzipiert worden. Dabei handelt es sich um „ein Ausbildungsangebot für Jugendliche, die trotz Ausbildungsreife und mehrfacher Bewerbungs- und Vermittlungsversuche keinen Ausbildungsplatz im dualen Ausbildungssystem gefunden haben". Das Angebot richtet sich hauptsächlich an Jugendliche im 11. Schulbesuchsjahr (i.d.R. Absolventinnen und Absolventen der Stadtteilschulen), Absolventinnen und Absolventen der Förderschulen, der Produktionsschulen und Jugendliche ohne Schulabschluss im Anschluss an eine Ausbildungsvorbereitungsmaßnahme.

Das erste Ausbildungsjahr findet in der berufsbildenen Schule und einem kooperierenden Betrieb oder in überbetrieblichen Ausbildungsstätten statt. Ziel ist es, die Jugendlichen in ein duales Ausbildungsverhältnis überzuleiten. Auch ein Übergang in eine geförderte Ausbildung ist möglich.

Im August 2010 wurde die BQ zunächst im Rahmen eines Pilotprojektes an zwei berufsbildenden Schulen erprobt. Zu Beginn des Schuljahres 2011/2012 startete die BQ entsprechende der Drucksache 19/8472 offiziell an sieben berufsbildenden Schulen in unterschiedlichen Ausbildungsberufen. In den  Schuljahren 2015/16 und 2016/17 wurde die BQ bereits an 18 berufsbildenden Schulen in 31 Ausbildungsberufen angeboten.

Im aktuellen Schuljahr 2017/18 findet die BQ an 18 berufsbildenden Schulen in 50 Ausbildungsberufen statt.

Die Kontaktdaten der Schulen, die angebotenen Berufe, Platzzahlen und Belegungsstände finden Sie auf www.ichblickdurch.de sowie weitere  Informationen auf den Seiten des Hamburger Instituts für Berufliche Bildung .