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Operatives Übergangsmanagement

Grundlagen

Unter dem operativen Übergangsmanagement wird die zielgerichtete Begleitung von Jugendlichen beim Übergang von der Schule in eine betriebliche Ausbildung, ein Studium oder in andere in den Arbeitsmarkt führende Qualifizierungsangebote verstanden. Zielgruppen sind alle Jugendlichen und Jungerwachsene, die aufgrund von sozialen und bildungsmäßigen Benachteiligungen oder einer angespannten Ausbildungsplatzsituation Schwierigkeiten beim Übergang in Ausbildung oder Arbeit haben.

Das Übergangsmanagement im beruflichen Übergangssystem beginnt spätestens mit der Berufs- und Studienorientierung ab Klasse 8, umfasst alle Formen der Ausbildungs- und Berufsvorbereitung und endet idealerweise mit der erfolgreichen Aufnahme einer betrieblichen Ausbildung oder einer vergleichbaren Anschlussperspektive oder auch eines Studiums.

Zu den Instrumenten bzw. Angeboten des operativen Übergangsmanagements gehören je nach Ziel und entsprechendem Konzept

  • Kompetenzfeststellungsverfahren
  • die Berufsorientierung und Berufswegeplanung
  • Dokumentation

und abhängig vom individuellen Bedarf der Jugendlichen

  • sozialpädagogische Hilfen sowie
  • eine Übergangsbegleitung zwischen den institutionellen Förder- bzw. Qualifizierungsangeboten.

In den folgenden Unterpunkten werden die oben genannten Instrumente und Angebote des operativen Übergangsmanagements allgemein definiert und beschrieben.

Beteiligt am Übergangsmanagement sind je nach Bildungsphase bzw. Teilsystem die Schulen, die Berufsberatung, die berufliche Schulen, Eltern, Unternehmen, Verbände, Kammern, Vereine, Jugendsozialarbeit und Hochschulen. Darüber hinaus können weitere Akteure wie z. B. Kirchen und Stiftungen sowie Unterstützer in Projekten bürgerschaftlichen Engagements am Übergang Schule-Beruf einbezogen sein.

Informationen zu den rechtlichen und finanziellen Grundlagen des operativen Übergangsmanagements finden Sie im Menüpunkt Programme.