Home > Schulische Berufs(aus-)bildung > Angebote in Hamburg

Angebote in Hamburg

Berufliche Gymnasien
Am Beruflichen Gymnasium können Schüler/-innen in drei Jahren die allgemeine Hochschulreife erlangen. Das Berufliche Gymnasium ist an eine berufsbildende Schule angegliedert und umfasst eine einjährige Vorstufe sowie darauf aufbauend eine zweijährige Studienstufe. Hier erfolgt neben dem allgemeinbildenden ein berufsbezogener Unterricht, der den Schülern/-innen die Möglichkeit gibt, berufliche Schwerpunkte zu setzen und fachliche Voraussetzungen für eine berufliche Ausbildung oder ein Studium zu erwerben. Das Berufliche Gymnasium gibt es in den Fachrichtungen Pädagogik und Psychologie, Technik sowie Wirtschaft.

Berufsoberschule
Die zweijährige Berufsoberschule (BOS) führt Schüler/-innen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung in den Jahrgangstufen 12 und 13 zur fachgebundenen Hochschulreife oder bei Nachweis oder Belegung einer zweiten Fremdsprache zur allgemeinen Hochschulreife.

Berufsqualifizierung (BQ) im Hamburger Ausbildungsmodell
In der Berufsqualifizierung (BQ) können ausbildungsreife, schulpflichtige Jugendliche das erste Jahr einer Ausbildung an einer Berufsfachschule in Kooperation mit Betrieben absolvieren. Im Anschluss soll die Ausbildung in einem Betrieb oder bei einem Bildungsträger fortgesetzt werden. Nähere Informationen zum Hamburger Ausbildungsmodell finden sie hier.

Berufsschule im Rahmen der dualen Ausbildung
Die Ausbildung im Betrieb erfolgt nach der jeweiligen Ausbildungsordnung, für die das Berufsbildungsgesetz (BBiG) die Grundlage darstellt. Ergänzt wird sie durch die schulische Ausbildung in der Berufsschule mit allgemeinen und fachtheoretischen, also auf den jeweiligen Beruf zugeschnittenen, Inhalten. Somit sind die Berufsschulen neben dem Ausbildungsbetrieb der zweite Lernort. In bestimmten Fällen führt der Besuch einer Berufsschule ebenfalls zu den Berechtigungen allgemeinbildender Schulabschlüsse.
Die beruflichen Schulen in Hamburg umfassen im Dualen System mehr als 200 Berufe. Die Berufe und weiterführende Informationen zur dualen Ausbildung finden Sie auf der Seite www.ausbildung-hh.de.

Dual Plus Fachhochschulreife
Motivierte und leistungsstarke Auszubildende haben mit diesem Bildungsangebot die Möglichkeit, parallel zur Berufsausbildung die Fachhochschulreife zu erwerben. Dazu müssen die Auszubildenden einen Zusatzunterricht besuchen. Im Vergleich zur herkömmlichen Fachhochschulreife kann dadurch ein Jahr gespart werden.

Fachoberschule

Die Fachoberschule ist eine einjährige berufsbildende Schulform. Sie führt nach einer Berufsausbildung oder einer Berufstätigkeit zur Fachhochschulreife. Die Ausbildung besteht aus Vollzeitunterricht und schließt mit einer Abschlussprüfung ab.

Fachschule

An der Fachschule können sich Personen, die bereits über eine Berufsausbildung verfügen und auch in der Regel berufstätig sind, in einem einjährigen Bildungsgang beruflich weiterbilden. Neben der beruflichen Weiterbildung steht zudem die berufsübergreifende Bildung im Mittelpunkt. Der Bildungsgang kann auch in Teilzeit abgeleistet werden. Unter bestimmten Bedingungen ist der Erwerb der Fachhochschulreife möglich. Fachschulabsolventinnen und -absolventen erwerben eine allgemeine Hochschulzugangsberechtigung.

Höhere Handelsschule
Die Höhere Handelsschule vermittelt Jugendlichen mit mittlerem Schulabschluss unter 18 Jahren im Rahmen einer zweijährigen Ausbildung eine berufliche Grundbildung im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung sowie die Grundzüge einer beruflichen Fachbildung für kaufmännische Berufe und Berufe in der Verwaltung. Ziel der Jahrgangsstufe 11 ist der Übergang in eine duale Berufsausbildung in einem Betrieb im laufenden Schuljahr oder am Ende des Schuljahres. In der Jahrgangsstufe 12 führt die bestandene Abschlussprüfung zu einer vollwertigen Fachhochschulreife.

Höhere Technikschule für Informations-, Metall- und Elektrotechnik
Der Bildungsgang entspricht in Aufbau und Zielen der Höheren Handelsschule. Er richtet sich an technik-affine Jugendliche mit einem mittleren Schulabschluss, die noch schulpflichtig sind oder das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die zweijährige Berufsfachschule bietet Hamburger Jugendlichen dabei eine berufliche Grundbildung in technischen Berufsfeldern.

Vollqualifizierende Berufsfachschule (schulische Ausbildung)
An vollqualifizierenden Berufsfachschulen werden Berufsabschlüsse erworben, die in der Regel nur in berufsbildenden Schulen vermittelt werden. Schulische Ausbildungen gibt es z. B. in den Fachrichtungen Gesundheits- oder Sozialwesen, in kaufmännischen oder in Fremdsprachenberufen sowie in Berufen für Freizeitwirtschaft und technischen Berufen wie etwa der Informationstechnologie. Jugendliche mit Behinderung können z. B. den Beruf Fachpraktiker/-in Hauswirtschaft erlernen.

Als Aufnahmebedingung für die schulischen Bildungsgänge in Hamburg werden entweder ein erster allgemeinbildender Schulabschluss oder ein mittlerer Schulabschluss bzw. gleichwertige Qualifikationen vorausgesetzt. Die Ausbildungsdauer variiert je nach Beruf und kann 2 bis 3 Jahre betragen. Unter bestimmten Bedingungen ist es an vollqualifizierenden Berufsfachschulen auch möglich, die Fachhochschulreife (FHR) zu erwerben.


Darüber hinaus gibt es einen doppeltqualifizierenden Bildungsgang sowie besondere duale Ausbildungsgänge an berufsbildenden Schulen, die eine zusätzliche Qualifikation bieten.


Neben den beruflichen Ausbildungen führt die berufsbildende Schule auch die Ausbildungs- und Berufsvorbereitung durch und unterstützt die Berufsorientierung an den Stadtteilschulen.

Nähere Informationen zu den jeweiligen Bildungsgängen, Zugangsvoraussetzungen und Anmeldeformalitäten finden Sie in den Beruflichen Bildungswegen 2017 .