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Migration und Flucht


Hamburg

Grundlagendokumente

Drucksache zur Finanzierung von Mehrbedarfen für Flüchtlinge
Der Hamburger Senat hat im August 2015 eine Nachbewilligungsdrucksache zum Doppelhaushalt 2015 / 2016 beschlossen, mit der zusätzliche Haushaltsmittel für die Finanzierung von Mehrbedarfen in der Unterbringung, Betreuung und Integration von Flüchtlingen in Hamburg zur Verfügung gestellt werden.

Projekte und Netzwerke

W.I.R - work and integration for refugees
Das Projekt zur Integration von Flüchtlingen der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI), der Agentur für Arbeit Hamburg, Jobcenter team.arbeit.hamburg und weiterer Kooperationspartner ist am 15. September 2015 gestartet. Ziel ist die schnelle Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt.

Dualisierte Ausbildungsvorbereitung für Migranten (AV-M)
Seit dem 1. Februar 2016 ist die AvM Dual das Regelangebot für alle neu zugewanderten Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren in Hamburg. Das Angebot löst die bisherige (Berufs-) Vorbereitung für Migranten (VJ-M bzw. BVJ-M) ab.

FLUCHTort Hamburg 5.0 und Chancen am FLUCHTort Hamburg
Die Hamburger Netzwerke informieren Fachkräfte zum Thema Flucht und Migration. Die verschiedenen Teilprojekte beraten und begleiten zudem (junge) Flüchtlinge.

Informationen und Expertisen

www.hamburg.de/fluechtlinge
Auf der Internetseite finden sich aktuelle Meldungen, Informationen zu bestehenden Angeboten und Hintergründen zum Thema Flüchtlinge in Hamburg. 

Ausbildung und Beschäftigung von Flüchtlingen in Hamburg. Basisinformationen für Betriebe und unterstützende Personen zu den rechtlichen Grundlagen, Chancen am FLUCHTort, November 2015.
"Es geht um die zentrale Frage, wer unter welchen Voraussetzungen mit welchem Aufenthaltspapier eine Beschäftigungserlaubnis erhalten kann und was Betriebe und unterstützende Personen dabei beachten müssen. Die Informationen berücksichtigen auch die rechtlichen Neuerungen, die in den letzten Wochen und Monaten in Kraft getreten sind."

Flüchtlinge in Ausbildung und Beschäftigung bringen. Leitfaden für Unternehmen. Handelskammer Hamburg, September 2015.
"Dieser Leitfaden behandelt [...] die Rahmenbedingungen für Flüchtlinge [...] Er richtet sich an Unternehmen, die Interesse an der Einstellung von  Flüchtlingen als Arbeitnehmer oder Auszubildende haben. Der Leitfaden will einen ersten Überblick durch das Dickicht des Asylrechts verschaffen und dazu beitragen, dass die Entscheidung über die Beschäftigung von Flüchtlingen und deren Integration erleichtert wird."

Vernetzung Flucht Migration Hamburg
Die Website vermittelt einen Überblick über bestehende Qualifizierungs- und Beratungsangebote für überwiegen erwachsene Migranten/-innen sowie über deren Akteure, wie Behörden, Träger und ihre jeweiligen Netzwerke aus dem Handlungsfeld Migration.

Inklusion auf Raten. Zur Teilhabe von Flüchtlingen an Ausbildung und Arbeit, Maren Gag, Franziska Voges (Hrsg.), 2014.
Um zum Diskurs über gesellschaftliche Teilhabegerechtigkeit beizutragen, werden aus der Perspektive der Forschung, Politik und Projektpraxis Chancen und Problemlagen zu verschiedenen Arbeitsfeldern im Kontext der beruflichen Integration von Flüchtlingen thematisiert. Integrationspolitische Bezüge werden unter den Vorzeichen politischer Rahmenbedingungen reflektiert sowie zukunftsweisende Netzwerkstrukturen am Beispiel des Standortes Hamburg illustriert.

Integration of Refugees into the European Education and Labour Market: Requirements for a Target Group Oriented Approach, Louis Henri Seukwa (Hrsg.), 2013.
Dieses Buch analysiert die Ergebnisse des EU - Programms EQUAL (2002 - 2007). Basierend auf Fallstudien in vier europäischen Städten, darunter Hamburg, wurde der Zugang zu Bildungs- und Ausbildungsprogrammen sowie zum Arbeitsmarkt für Flüchtlinge und Asylbewerber untersucht.

Refugee Monitoring. Zur Situation junger Flüchtlinge im Hamburger Übergangssystem Schule / Beruf, Maren Gag und Joachim Schroeder, 2012. 


Bundesweit

Gesetze und Gesetzesänderungen

Änderung der Beschäftigungsordnung
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), August 2015.
Jungen Asylsuchenden und Geduldeten, die gute Bleibeperspektiven haben, wird der Zugang u.a. zu berufsorientierenden und ausbildungs- bzw. studienbegleitenden Praktika erleichtert.

Mehr Unterstützung für Flüchtlinge in der Ausbildung
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), August 2015.
Ab 01. Januar 2016 können Geduldete während einer betrieblichen Berufsausbildung bereits nach 15 Monaten Berufsausbildungsbeihilfe erhalten sowie in der Assistierten Ausbildung gefördert werden.

Schnellerer Zugang zum BAföG für Flüchtlinge, Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), August 2015.

Gesetz zur Neu­be­stim­mung des Blei­be­rechts und der Auf­ent­halts­be­en­di­gung, Bundesministerium des Inneren (BMI), Juli 2015.
Das Gesetzt erleichtert den Zugang zur Ausbildung für Flüchtlinge bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres. Junge Asylbewerber/-innen und Ausländer/-innen ohne Aufenthaltsstatus sollen während der Zeit einer Ausbildung keine Abschiebung mehr fürchten müssen.

Globalzustimmung Einstiegsqualifizierung
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Juni 2015.

Initiativen und Maßnahmen

Qualifizierungsinitiative für junge Flüchtlinge von Bund und Handwerk
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Bundesagentur für Arbeit (BA) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) haben eine gemeinsame Qualifizierungsinitiative für junge Flüchtlinge gestartet. Durch ein umfassendes Qualifizierungs- und Betreuungssystem sowie eine intensive fachliche Berufsorientierung und Berufsvorbereitung sollen Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge sowie Asylbewerber/-innen oder Geduldete mit Arbeitsmarktzugang an eine Ausbildung im Handwerk herangeführt werden. Das Programm ist zunächst auf 24 Monate angelegt. Ziel ist die Integration von 10.000 Flüchtlingen in eine Handwerks-Ausbildung.

Bildungsangebote zur Unterstützung nicht mehr schulpflichtiger Geflüchteter
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e. V. veröffentlicht in ihrem Newsletter Auszüge aus der Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage "Maßnahmen zur Unterstützung nicht mehr schulpflichtiger Geflüchteter bei der Bildungsteilhabe im Jahr 2016".
Auf der Seite finden Sie eine Auflistung der Maßnahmen, die die Bundesregierung plant, um jungen Flüchtlingen, die nicht mehr schulpflichtig sind, den Zugang zu Bildung und Ausbildung zu erleichtern.

Erstes Maßnahmepaket für Flüchtlinge: Deutsch lernen und berufliche Bildung
Das Bundesministerium veröffentlichte im November 2015 ein erstes Maßnahmepaket für Flüchtlinge. Deutsch lernen und berufliche Bildung stehen dabei im Mittelpunkt.

Leitfäden und Übersichten

Übersicht über den Zugang zur Beschäftigung mit Duldung und Aufenthaltsgestattung, GGUA Flüchtlingshilfe e. V., August 2016.

Potenziale nutzen - geflüchtete Menschen beschäftigen. Informationen für Arbeitgeber, Bundesagentur für Arbeit, Januar 2016. 

Der Zugang zur Berufsausbildung und zu den Leistungen der Ausbildungsförderung für junge Flüchtlinge und junge Neuzugewanderte
Der Paritätische Gesamtverband, Dezember 2015.
Die Handreichung gibt einen Überblick über Förderinstrumente, finanzielle Hilfen und Unterstützungsangebote sowie die ausländerrechtlichen Voraussetzungen der Ausbildungsförderung.

Kurzübersicht „Praktika" für Asylbewerber und geduldete Personen
Bundesagentur für Arbeit, Juli 2015.

Flüchtlinge in Berufsausbildung - Fragen und Antworten zum Aufenthaltsstatus und zum Zugang zur Berufsausbildung, Bundesministerium des Innern, Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), November 2015.

ERLAUBNIS ZUR AUSBILDUNG UND ARBEIT – Information für Personalentscheider/innen, Westdeutscher Handwerkskammertag, 2015. Die Broschüre enthält Abbildungen der zentralen Aufenthaltsdokumente und bietet so einen anschaulichen Überblick über die verschiedenen Aufenthaltstitel und den Zugang zu Arbeit.

www.einwanderer.net
Auf der Seite der GGUA Flüchtlingshilfe e.V. finden Sie weitere Arbeitshilfen.  

Flüchtlinge - Qualifizierung und Arbeitsmarktintegration
In dem Dossier der Qualiboxx des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) werden u.a. Hintergrundinformationen, Best-Practice Beispiele und Programme dargestellt.

Expertisen und Fachliteratur

„Migration und Flüchtlinge“
Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis – BWP des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), Januar 2016.
Die BWP bietet Praxiserfahrungen, Hintergrundinformationen und wissenschaftliche Erkenntnisse zu rechtlichen, finanziellen und institutionellen Rahmenbedingungen hisichtlich der Integration von Flüchtlingen in Bildung und Beschäftigung.

Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge in Deutschland. Qualifikationsstruktur, Arbeitsmarktbeteiligung und Zukunftsorientierungen. BAMF-Kurzanalyse Ausgabe 1|2016 der Kurzanalysen des Forschungszentrums Migration, Integration und Asyl des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, 2016.
"Ziel der Studie sind Erkenntnisse darüber, wie sich die Lebenssituation von Menschen gestaltet, die das Asylverfahren mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen haben."

Flüchtlinge in Arbeit und Ausbildung - Potenziale für Wirtschaft und Gesellschaft.
Bilanzpapier des Bleiberechtsprogramms, Astrid Blaschke u.a., 2015.

Betriebliche Ausbildung von Geduldeten. Für den Arbeitsmarkt ein Gewinn, für die jungen Fluchtmigranten eine Chance.
IAB-Kurzbericht, 1/2015.

Abschlussbericht Modellprojekt Early Intervention - Frühzeitige Arbeitsmarktintegration von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern, Ergebnisse der qualitativen Begleitforschung durch das IAB, IAB-Forschungsbericht 10/2015.

Das ist für uns schon ein Experiment. Erfahrungen von Ausbilderinnen und Ausbildern mit jungen Flüchtlingen in der dualen Ausbildung, Frauke Meyer, 2014.

Regional ungleiche Teilhabe - Geduldete Fluchtmigranten und duale Ausbildung in Deutschland, 2014, In: Sozialer Fortschritt, Jg. 63, H. 11, S. 285-292.

Jugendliche in unsicheren Aufenthaltsverhältnissen im Übergang Schule-Beruf
Zoom - Gesellschaft für prospektive Entwicklungen e.V., 2014.
Die Studie skizziert die rechtlichen Entwicklungen und illustriert die Folgen der rechtlichen Rahmenbedingungen anhand der Erfahrungen von betroffenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen und anderen Akteuren, die in diesem Feld wirken. Ziel ist es, die Schwierigkeiten und Hürden aber auch Erfolge in den (Aus-)Bildungsverläufen von Jugendlichen in unsicheren Aufenthaltsverhältnissen zu untersuchen und dabei die Perspektive der betroffenen Jugendlichen in den Mittelpunkt zu stellen.

Junge Flüchtlinge im Blick - neue Aufgaben für die Jugendsozialarbeit.
DREIZEHN. Zeitschrift für Jugendsozialarbeit, 11/2014.
Welche Unterstützungsangebote es für junge Menschen ohne langfristig gesicherten Aufenthalt bereits gibt, stellt diese Ausgabe der DREIZEHN in den Mittelpunkt.