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Dokumentationssysteme

Die Ergebnisse von Kompetenzfeststellungsverfahrenen und ggf. anderen schulischen sowie außerschulischen Aktivitäten im Laufe des Berufswahlprozesses bilden die Grundlage für eine individuelle, passgenaue Planung des Bildungsweges. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, diese Ergebnisse systematisch zu erfassen und fortlaufend zu überprüfen.

Dokumentationssysteme zur Erfassung von Kompetenzen

  • unterstützen Jugendliche und Erwachsene dabei, sich ihrer eigenen Interessen und Stärken sowie ihrer Chancen auf dem Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt bewusst zu werden,
  • liefern die Grundlage für eine gezielte Förderung/Qualifizierung bzw. Berufswegeplanung und
  • machen die Fertigkeiten und Fähigkeiten für potenzielle Ausbildungsbetriebe/Arbeitgeber und ggf. andere Beteiligte transparent.

Im Laufe des Berufsorientierungs- und auch des Bildungsprozesses (im Sinne des lebenslangen Lernens) können unterschiedliche Erfassungsinstrumente zum Einsatz kommen.

Im Rahmen der schulischen Berufsorientierung hat sich der Berufswahlpass etabliert, der in Kürze (Ende 2019) auch digital nutzbar sein wird (siehe www.berufswahlpass.ONLINE.de).

Seit Ende der neunziger Jahre gewinnt neben den sogenannten Kompetenzrastern auch das Berufswahlportfolio für Jugendliche und Jungerwachsene zunehmend an Bedeutung. (Vertiefende Informationen zum Berufswahlportfolio und zu weiteren ähnlichen Instrumenten finden Sie unter den "Weiterführenden Links".)

 

Weiterführende Informationen

  • www.planet-beruf.de: Die Bundesagentur für Arbeit bietet auf ihrer Homepage ausgewählte Portfolios aus einzelnen Bundesländern zum Thema Berufswahl.
  • Kompetenzentwicklung und Kompetenzdokumentation an Produktionsschulen. Ein Beitrag im Rahmen der Hochschultage Berufliche Bildung 2011 - u. a. zum Einsatz der Kompetenztafel (Kap. 4.1). - auf bwp-Berufs- und Wirtschaftspädagogik online.
  • Der EUROPASS dient der europaweit verständlichen Darstellung von Qualifikationen, Fähigkeiten und Kompetenzen.